Der Atemschutz bei der FFW Aholming

Seit Mai 1983 verfügt die FFW Aholming über Atemschutzgeräte vom Typ Dräger PA 80 N/1800-1. Im Zuge der Förderung neuer Atemschutzgeräte durch den Freistaat Bayern hat die Gemeinde bzw. Feuerwehr Aholming neue Überdruck-Atemschutzgeräte vom Typ DrägerMan PSS 100 mit dem Personenschutzsystem Bodyguard gekauft. Der Anschaffungswert: knapp 13.000 DM (6600 €). Das Personenschutz-System Dräger Bodyguard beinhaltet das sogenannte "Totmann-Alarmsystem". Bei 30 Sekunden Bewegungslosigkeit gibt es Alarm (90 dB). Des weiteren überprüft es vor jedem Einsatz die Funktionsfähigkeit des Pressluftatmers. Der Lungenautomat ist mit Steckanschluss ausgerüstet. Zur persönlichen Schutzausrüstung des Feuerwehrmanns zählt bei uns auch die Atemschutzmaske (Panorama Nova), eine zweilagige Nomex-Schutzhaube sowie ein Codierstecker für unser Atemschutzüberwachungssystem.

  

 

 

 

 

DrägerManPSS 100 mit Bodyguard (rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Februar 2005 verfügt die FF Aholming über ein Überwachungssystem für die Atemschutzgeräteträger. Neben den bereits in den Atemschutzgeräten integrierten „Totmann-Überwachung“ (=Dräger Bodyguard) wurde die Einsatzsicherheit der 24 ausgebildeten Atemschutzträger nun weiter erhöht. Die erforderlichen Namensschilder wurden bereits an die Aktiven ausgegeben und werden im Einsatzfall mit einem Codierstecker an der Unterseite des Drägers Regis 500 Überwachungssystems befestigt. Jeder eingesetzte Atemschutztrupp wird nun vollelektronisch und digital zeitlich lückenlos überwacht und jederzeit hat man mittels Display Überblick auf die verbleibende Einsatzzeit. Neben der halben Einsatzzeit sowie bei zehn und fünf Resteinsatzminuten und beim Überschreiten der maximal zulässigen Einsatzzeit werden optisch und akustisch Alarmsignale ausgegeben.