Presseberichte


Osterhofener Zeitung, 31.10.2012

Die Jugendarbeit der Feuerwehr erhält Verstärkung

Jahreshauptversammlung der FF Aholming - Hans Wolf als langjährigen Organisator geehrt


Aholming. Mit einem Gedenkgottesdienst hat am Samstagabend die Jahreshauptversammlung der FF Aholming begonnen. Nach dem Kirchenzug mit Fahnenträger und 30 aktiven Feuerwehrmännern in Uniform zelebrierte BGR Heinrich Blömecke in der Pfarrkirche die Messe.
Danach begrüßte Vorsitzender Hans Jungtäubl im Gasthaus Karg 42 Mitglieder sowie die beiden Bürgermeister Martin Betzinger und Hans Reichl, Gemeinderat Jürgen Tauer, Fahnenmutter Claudia Betzinger, Ehrenvorstand und Ehrenbürgermeister Herbert Apfelbeck, Ehrenkommandant Anton Forster, Ehrenkassier Hans Wolf, die beiden Kommandanten Armin Zitzelsberger und Martin Harlander, den 1. Kommandanten der FF Penzling Tobias Fragner sowie den 2. Kommandanten der FF Tabertshausen Gerhard Eder.
Beim Totengedenken, zu dem sich alle von den Plätzen erhoben, wurde besonders der drei Verstorbenen des letzten Jahres, Hans Goßler, Hans Bruckner und Helmut Straubinger, gedacht. Nach einem gemeinsamen Abendessen folgten die Berichte.
Vorsitzender Jungtäubl erinnerte an den Besuch des Gründungsfest der FF Neßlbach und der Österreichischen Partnergemeinde Allhaming. Auch bei kirchlichen Festen wie Fronleichnam, Jahr- und Volkstrauertag wurde mitgewirkt. Die FF organisierte das Sommerfest mit den Raithschwestern und dem Blaimer und nahm an der Einweihung des Landjugendheims teil. Als Termine für die nächste Zeit gab Jungtäubl den Jahr- und Volkstrauertag am 10. November, das Gründungsfest der FF Thundorf am 7. Juli 2013 und das 140. Gründungsfest der FF Aholming am 3. August 2013 bekannt.
Ebenfalls umfassend war der Bericht des Kommandant Armin Zitzelsberger, der von zehn Brandeinsätzen, 15 technischen Hilfeleistungen (die er alle näher ausführte), vier Sicherheitswachten, sieben Gemeinschaftsübungen, fünf Funkübungen und drei Gruppenübungen berichtete. Weiter ging es mit drei Atemschutzstrecken in Deggendorf, drei THL Übungen, Nachtübung, Leistungsprüfung, Erste-Hilfe-Auffrischung mit Defi, UVV-Schulung, AH-Übung, Gasbrandübung und Kommandantentagungen. Zwei Personen nahmen am Fahrsicherheitstraining teil und auch zum Ferienprogramm wurde wieder beigetragen.


Wärmebildkamera
angeschafft


Auch die Anschaffung der Wärmebildkamera stellte Zitzelsberger vor und richtete dabei den Dank an die Gemeinde, den Feuerwehrverein und die Sponsoren. Weiter bedankte er sich abschließend bei seinem Stellvertreter, der kompletten Vorstandschaft sowie bei den Senioren, die die FF Aholming tatkräftig unterstützen. Leider waren weder Jugend noch Jugendwart Peter Schmid bei der Versammlung vertreten. Dass es hier Handlungsbedarf gibt, habe die Vorstandschaft erkannt und mit Hans Moser und Matthias Schreiber zwei Kameraden zur Verstärkung der Jugendarbeit gewinnen können.
Dem Kassenbericht von Gerhard Müller war zu entnehmen, dass der Verein nach wie vor über ein gesundes Polster verfügt, wenngleich dies durch die Anschaffung der Wärmebildkamera (knapp 7000 Euro Eigenbeteiligung) etwas kleiner geworden ist. Auch das Sommerfest und die Haussammlung waren nicht so erfolgreich verlaufen wie sonst. Eine saubere und ordentliche Kassenführung bestätigte Kassenprüfer Rupert Harlander, der zusammen mit Walter Lobe die Kasse geprüft hatte. Die Vorstandschaft wurde daraufhin einstimmig entlastet.
Bürgermeister Martin Betzinger richtete seine Dankesworte an die komplette FF Aholming. „Ihr habt es geschafft, Mittelalter und Senioren zu verbinden, fehlt nur noch die Jugend und auch da seid ihr auf einem guten Weg. Miteinander seid ihr stark, nur wenn alle hinlangen funktioniert es auch“, so Betzinger.
Bei seinem Ausblick ging Jungtäubl noch auf weitere Termine ein: So wird es dieses Jahr keine Weihnachtsfeier, sondern am 29. Dezember ein Helfer-Dankeschön-Essen geben. Für das 140. Jubiläum der Wehr wurde beschlossen, dass es nur im kleinen Rahmen (mit Gemeindevereinen und kombiniert mit dem Sommerfest) gefeiert wird. Der Ehrenabend soll bei der Jahreshauptversammlung abgehalten werden.
Mit einem Essensgutschein wurde der Ehrenkassier Hans Wolf für sein jahrelanges Arrangement als Organisator der Geburtstage überrascht, den ihm Hans Jungtäubl überreichte. Herbert Apfelbeck wird dieses Amt übernehmen. Walter Lobe dankte Jungtäubl für 40 Jahre als Sammler: „Walter, du bist nicht nur unser ältester Sammler, sondern auch unsere erfolgreichster“, merkte Jungtäubl an.
Beim letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anfragen“ gab Richard Riedl einen Skiausflug am 16. Februar 2013 bekannt, informierte über die Erhöhung der Beiträge des Feuerwehrverbands um einen Euro, die Kampagne des Landesfeuerwehrverbands zur Jugendarbeit sowie den AH-Ausflug von 7. bis 9. Juni nach Südtirol. Armin Zitzelsberger gab als Termin des Weihnachtsmarktes Samstag, 1. Dezember, bekannt. - tau

 


 

Osterhofener Zeitung, 20.03.2012

FF Aholming setzt auf noch mehr Sicherheit im Einsatz

Neue Wärmebildkamera kann der Stützpunktfeuerwehr nun in vielen Situationen helfen

Aholming. Die Freiwillige Feuerwehr Aholming hat vor kurzem eine neue Wärmebildkamera vom Typ Bullard T4max nach einer eingehenden Schulung durch Gebietsverkaufsleiter Ludwig Rupp (Osterhofen) in Dienst gestellt. Weil die Gesamtkosten nicht allein aus Vereinsmitteln aufgebracht werden konnten, bemühte sich die Führung um 1. Kommandant Armin Zitzelsberger und die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Aholming auch um Spender. Die Gemeinde Aholming beteiligte sich mit 4000 Euro an der Beschaffung. Als weitere Spender zeigten sich die Firmen Ulrich Breit, Josef Pfefferl und die Raiffeisenbank Aholming erkenntlich. 

"Wir haben schon viele Dinge ohne großen Verwaltungsaufwand angeschafft, die Sicherheit der Gemeindebürger erhöht und noch dazu die Gemeindekasse spürbar entlastet", berichtete Hans Jungtäubl, Vorsitzender des Feuerwehrvereins. So wurden bereits in den vergangenen Jahren unter anderem der hydraulische Rettungssatz mit Rettungsspreizer und Rettungsschere sowie Zubehör beschafft. Hinzu kommt jetzt auch der Löwenanteil an der Beschaffung der neuen Wärmebildkamera.

Zeitaufwändiges Absuchen verqualmter oder brennender Räume minderte das Überleben vermisster Personen bisher erheblich, „durch den Einsatz der neuen Wärmebildkamera reduziert sich die Zeit für die Opfersuche nun um bis zu 75 % - ein Gewinn an Sicherheit für alle Gemeindebürger“ so 1. Kommandant Armin Zitzelsberger. Die neue Wärmebildkamera durchdringt auch dichtesten Rauch und liefert hoch aufgelöste Bilder von der Umgebung – sie hilft daher vor allem bei der schnellen Lokalisierung des Brandherdes bzw. von Glutnestern und bei der Suche und Rettung von Personen. Sie erhöht des Weiteren den Eigenschutz der Atemschutzgeräteträger im Brandrauch durch eine verbesserte Orientierung. Bei einer Brandwache oder Nachlöscharbeiten kann mit der Kamera das Brandobjekt gezielt nach vorhandenen Glutnestern abgesucht werden. So kann einem erneuten Brandausbruch schon wesentlich früher begegnet werden. Auch bei technischen Hilfeleistungen wie z. B. bei Verkehrs- oder Gefahrgutunfällen kann die neue Wärmebildkamera der Stützpunktfeuerwehr Aholming nun wertvolle Dienste leisten. Steht nach einem Verkehrsunfall nicht genau fest, wie viele Personen im Fahrzeug gesessen haben, kann ein Blick auf die Fahrzeugsitze schnell Klarheit bringen. Hat jemand auf einem Sitz gesessen, zeigt sich ein “Wärmeabdruck” auf dem Polster.

Die Wärmebildkamera ist ein Gerät ähnlich einer herkömmlichen Kamera, das jedoch Infrarotstrahlung empfängt und thermografisch Wärmestrahlungen eines Objekts oder Körpers sichtbar macht. Das hohe Temperaturunterscheidungsvermögen der neuen Bullardkamera von ca. 0,05° C ermöglicht sogar bei Gefahrgutunfällen Flüssigkeitsfüllstände in unterschiedlichen Behältern zu erkennen oder eine Vermisstensuche im Freien.

Um die Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrkräfte weiter zu erhöhen und auf Grund der vielfältigen  Einsatzmöglichkeiten bemühte sich die Freiwillige Feuerwehr Aholming nun um die Beschaffung einer Wärmebildkamera. Nicht von ungefähr zählen Wärmebildkameras mittlerweile zu der Standard-Ausstattung von Stützpunktfeuerwehren.

 


Osterhofener Zeitung, 01.10.2009 (mhe)

Üben für effektivere Arbeit im Ernstfall

Feuerwehren waren zum Abschluss der Brandschutzwoche in Ottmaring im Einsatz

 

Die Wehren des Unterkreises 4 waren am Samstagabend in Ottmaring im Einsatz: Hier galt es, ein Feuer in der Schule zu löschen und mehrere Kinder aus dem Gebäude zu retten. Gleichzeitig war an der Straße Richtung Wisselsing ein Radfahrer zu befreien, der unter ein landwirtschaftliches Fahrzeug geraten war.
Unter den Augen von Landrat Christian Bernreiter, Bürgermeister Ludwig Geiger sowie seiner Kollegen Ludwig Weinzierl (Wallerfing) und Hans Reichl (Aholming) lief die Übung wie geplant ab. Kreisbrandmeister Josef Fritsch und Ottmarings Feuerwehrkommandant Franz Hankofer zeigten sich zufrieden mit dem reibungslosen Verlauf des Einsatzes.
Den Innenangriff im Schulhaus nahm die Aholminger Feuerwehr vor: Dem Trupp gelang es, die vermissten Kinder aus dem Heizungskeller zu retten. Die Feuerwehr Osterhofen stellte einen Trupp, der die Kameraden aus Aholming absicherte. Drei Wasserleitungen wurden aufgebaut, die Feuerwehrleute am Brandobjekt wurden über Hydranten und einen Löschweiher hinter dem Huber-Anwesen mit Wasser versorgt.
Die Straße nach Wisselsing wurde von der FF Aholming abgesichert. Im Zufahrtsbereich der Schule musste die FF Wallerfing einen Radfahrer retten, der unter einem landwirtschaftlichen Wagen eingeklemmt war. Wegen der Straßensperrung musste die FF Osterhofen über Manndorf zum Einsatzort fahren.
Landrat Christian Bernreiter stellte bei der Einsatzbesprechung nach der Übung die Bedeutung der Brandschutzwoche heraus: Die Feuerwehren könnten sich bei den Übungen mit den Gegebenheiten in Gebäuden vertraut machen, in denen im Ernstfall schnelles und umsichtiges Handeln erforderlich ist. Darüber hinaus biete die Übungswoche, die heuer unter dem Motto „Jeder kann helfen, komm mach mit“ steht, die Möglichkeit, die Wehren und deren Arbeit in der Öffentlichkeit zu präsentieren und neue Mitglieder zu werben. Der Landrat bedankte sich bei allen Kameraden, die sich bei den Feuerwehren für die Sicherheit der Mitbürger einsetzen.
Bürgermeister Ludwig Geigers besonderer Dank galt den Feuerwehren, die bei den Bränden in Buchhofen stets rasch vor Ort waren. Kreisbrandrat Leopold Schmid betonte, dass im Ernstfall effektiver gearbeitet werden könne, wenn die Wehren an verschiedenen Einsatzorten schon vorher geübt hätten.
An der Übung hatten sich 166 Einsatzkräfte der Feuerwehren Aholming, Wallerfing, Buchhofen, Moos, Penzling, Tabertshausen, Neutiefenweg, Ramsdorf, Langenisarhofen, Neusling, Oberpöring, Gneiding und Niederpöring beteiligt. Ausgerichtet wurde der Einsatz von der FF Ottmaring. Kreisbrandinspektor Klaus Heller verfolgte die Übung in Ottmaring ebenso aufmerksam wie die Kreisbrandmeister Konrad Seis, Xaver Altschäfl und Erwin Wurzer.

 


 

Plattlinger Anzeiger, 23.04.2009 (tau)

Wir-Gefühl“ bei THL-Prüfung gestärkt

Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung abgelegt – Vier Gruppen mit 32 Teilnehmern

Aholming. Unter den prüfenden Blicken der Schiedsrichter KBM Josef Fritsch aus Wallerfing, BM Reiner Leipold aus Osterhofen und KBM Konrad Seis aus Tabertshausen legten am Samstagnachmittag vier Gruppen der vier Gemeindewehren Aholming, Penzling, Tabertshausen, Neutiefenweg, plus Teilnehmern aus Buchhofen und sogar landkreisübergreifend mit zwei Teilnehmern aus Roßbach erfolgreich das Leistungsabzeichen in Technischer Hilfeleistung (THL) ab.

Beim Feuerwehrgerätehaus Aholming hatten die Teilnehmer an vier Vorbereitungstagen dafür mit den Ausbildern KBM Konrad Seis, KBM Josef Fritsch und Kommandant Armin Zitzelsberger aus Aholming alles nötige geübt, um vor den Augen der Schiedsrichter und des Bürgermeisters Martin Betzinger die Prüfung zu bestehen.

Dabei stand in der Ausbildung nicht nur der Aufbau der technischen Hilfeleistung, die Verkehrsabsicherung, die Be- und Ausleuchtung des Einsatzortes, die Sicherung gegen Brandgefahr und der Einsatz von Rettungsspreitzer und Rettungsschere im Vordergrund. Auch das „Wir-Gefühl“ war den Ausbildern dabei wichtig, die Gemeinschaft unter den vier Gemeindewehren sollte wieder gestärkt werden und die Zusammenarbeit untereinander im Vordergrund stehen. Großes Augenmerk wurde auch auf die Gerätekunde gelegt. Für jeden aktiven Feuerwehrmann ist es wichtig zu wissen, wo im Fahrzeug die Gerätschaft zu finden ist, damit es im Ernstfall auch so reibungslos läuft wie bei der Leistungsprüfung.

Dass die 32 Prüflinge das Gelernte richtig umsetzen konnten, zeigte das Ergebnis der vier Prüfungen. Alle Gruppen hatten mit null Fehlern und innerhalb der Zeitvorgabe die Leistungsprüfung bestanden.

Gruppe I: Gruppenführer Werner Heitzer (Neutiefenweg), Maschinist Alfons Unverdorben (Aholming), Angriffstruppführer Gerhard Eder (Tabertshausen), Angriffstruppmann Johann Nytiaha (Tabertshausen), Wassertruppführer Michael Högl (Penzling), Wassertruppmann Josef Wittmann (Tabertshausen), Schlauchtruppführer Walter Süß (Penzling), Schlauchtruppmann Andreas Lehner (Neutiefenweg) und Melder Stefan Friedl (Aholming). Alle Teilnehmer Stufe 1.

Gruppe II: Gruppenführer Rupert Harlander (Aholming, Stufe 2), Maschinist Markus Straubinger (Aholming), Angriffstruppführer Julia Hrda (Aholming), Angriffstruppmann Michael Betzinger (Aholming), Wassertruppführer Antonia Hrda (Aholming), Wassertruppmann Johann Moser (Aholming), Schlauchtruppführer Bianca Weinzierl-Ringer (Aholming), Schlauchtruppmann Thomas Ringer (Roßbach) und Melder Josef Winklbauer (Tabertshausen). Bis auf Rupert Harlander alle Teilnehmer Stufe 1.

Gruppe III: Gruppenführer Günther Kraut (Aholming, Stufe 3/1), Maschinist Johann Jungtäubl (Aholming, Stufe 3), Angriffstruppführer Martin Harlander (Aholming, Stufe 2), Angriffstruppmann Tobias Wiesmann (Buchhofen, Stufe 2), Wassertruppführer Peter Kraut (Aholming, Stufe 2), Wassertruppmann Martin Obermaier (Aholming, Stufe 2), Schlauchtruppführer Sebastian Bauer (Buchhofen, Stufe 2), Schlauchtruppmann Hermann Drasch (Aholming, Stufe 2) und Melder Manfred Kiermeier (Aholming, Stufe 2). Funktionen wurden per Los zugeteilt.

Gruppe IV: Gruppenführer Armin Zitzelsberger (Aholming, Stufe 2), Maschinist Michael Jungtäubl (Aholming, Stufe 2), Angriffstruppführer Konrad Seis (Tabertshausen, Stufe 3), Angriffstruppmann Peter Kraut (Aholming, Stufe 2), Wassertruppführer Peter Schmid (Aholming, Stufe 2 ), Wassertruppmann Albert Obermeier (Aholming, Stufe 2), Schlauchtruppführer Martin Harlander (Aholming, Stufe 2), Schlauchtruppmann Martin Obermeier (Aholming, Stufe 2) und Melder Josef Winklbauer (Tabertshausen, Stufe 1). Funktionen wurden per Los zugeteilt.

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung fanden sich die Beteiligten in der „Schützenstubn“ in Kühmoos zur Abzeichenverleihung ein, bei der KBM Josef Fritsch den Feuerwehrlern zur erfolgreich abgelegten Prüfung nochmals gratulierte. Er betonte, dass sie das Erlernte hervorragend umgesetzt hätten.


Osterhofener Zeitung, 05.05.2007:

Vorführungen belegen Können der Feuerwehr
Florianifest mit Vorführungen bestens besucht - Simulation eines Verkehrsunfalls mit Verletzten

 

Aholming. Viele Besucher hat das Florianifest der Freiwilligen Feuerwehr angezogen, das am Maifeiertag vor dem Feuerwehrgerätehaus stattgefunden hat. Die aktive Feuerwehr nutzte die Gelegenheit, ihre Einrichtung vorzustellen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Bei verschiedenen Aktionen wurde gezeigt, dass jeder Handgriff sitzen muss.
So führte die Jugendgruppe einen Einsatz mit dem Schaum-Wasserwerfer (LF 10/6) vor. Großen Eindruck machte die Einsatzübung zur Technischen Hilfeleistung, bei der rasches und sicheres Handeln dargestellt wurde. Die Feuerwehrler simulierten einen Verkehrsunfall mit vier Verletzten, darunter einer eingeklemmten Person. Zusammen mit dem Rettungsdienst des BRK Plattling demonstrierten die Aholminger, wie die Verletzten versorgt werden und die Feuerwehr mittels Rettungsspreizer die eingeklemmte Person befreit. Kommentiert wurde die Vorführung von Stephan Stelzl, der neben den vielen Zuschauern mit den Aholminger Kommandanten Martin Harlander und Richard Riedl auch die Kreisbrandmeister Anton Weber und Erwin Wurzer begrüßte.
Zur Bewirtung der Gäste waren Feuerwehrkameraden und Ehefrauen im Einsatz, die Kinder konnten sich in der Hüpfburg vergnügen.


Osterhofener Zeitung, 05.05.2007:

Wehr in Technischer Hilfeleistung top
21 Teilnehmer an der Leistungsprüfung THL in Aholming - Alle drei Gruppen bestanden Test


Aholming. Erstmals in der Geschichte der örtlichen Feuerwehr ist vergangene Woche die Leistungsprüfung in Technischer Hilfeleistung (THL) in Aholming abgelegt worden. Unter der fachkundigen Aufsicht der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Klaus Heller, den Kreisbrandmeistern Anton Weber und Erwin Wurzer sowie Christian Lerchenberger mussten sich die Wehrmänner zunächst den Fragen zur Fahrzeug- und Gerätekunde stellen.
Im zweiten Teil der Prüfung bekam jede Gruppe ihre Einsatzbefehle von den jeweiligen Gruppenführern und hatte innerhalb einer bestimmten Zeit die Technische Hilfeleistung möglichst fehlerfrei aufzubauen. Ebenso Pflicht: der Aufbau eines kompletten Hilfeleistungseinsatzes mit Rettungsspreizer und Schneidgerät, Ausleuchten und Absichern der Einsatzstelle sowie der Aufbau einer Brandabsicherung. Dies meisterten alle drei Gruppen in der Sollzeit (max. 175 Sekunden) mit Bravour.
So konnten die Schiedsrichter anschließend vermelden, dass alle drei Gruppen der Feuerwehr Aholming die Leistungsprüfung THL in den Stufen 1 (Bronze) bis 3/2 (Gold-Grün) in der Sollzeit bestanden hatten.
Die Kreisfeuerwehrführung lobte die Leistung und den Ausbildungsstand der Aholminger Feuerwehr. Kommandant Martin Harlander gratulierte allen Teilnehmern und dankte dafür, dass sie trotz einer bereits enormen Anzahl an jährlichen Übungen, Ausbildungsveranstaltungen und Einsätzen bereit gewesen waren, noch zusätzlich Freizeit für die Vorbereitungen zur Leitungsprüfung THL zu opfern. Seitens der Gemeinde gratulierte Bürgermeister Herbert Apfelbeck und dankte allen Feuerwehrmännern für ihre Einsatz- und Ausbildungsbereitschaft zum Wohle der Gemeindebürger.
Die erfolgreichen Wehrmänner und -frauen waren: Peter Schmid, Stephan Stelzl, Martin Harlander, Katja Lochmahr, Albert Obermaier, Günther Kraut, Rupert Harlander, Armin Zitzelsperger, Hermann Drasch, Richard Riedl, Josef Bauer, Christian Lerchenberger, Albert Obermaier, Feuerwehrarzt Dr. med. Peter Kraut, Manfred Kiermeier, Andreas Altmann, Tobias Vogl, Michael Jungtäubl, Johann Zauner und Johann Jungtäubl sowie Tobias Wiesmann, Helmut Hartmann und Sebastian Bauer (FF Buchhofen)


Osterhofener Zeitung, 05.09.2005:

Blitz schlägt in Kamin ein:

10 000 Euro Schaden am Haus


In den Kamin eines Anwesens in Aholming hat in der Nacht auf Samstag der Blitz eingeschlagen. Dabei geriet der Firstbalken in Brand. Den Schaden am Haus schätzt die Polizei auf rund 10 000 Euro. Neben der Feuerwehr Aholming war die Plattlinger Wehr mit Wärmebildkamera im Einsatz.


Osterhofener Zeitung, 19.05.2006:

Großbrand zerstört den Festsaal des Jägerwirts
150 Feuerwehrleute verhinderten Übergreifen des Feuers auf die Gastwirtschaft in Buchhofen

Mögliche Brandursache: defekte Lüftungsanlage


Buchhofen. Ein Großbrand hat den Saal der Gastwirtschaft Jägerwirt komplett zerstört. 150 Feuerwehrleute sind in der Nacht auf Donnerstag im Einsatz gewesen, um zu verhindern, dass das angrenzende Wohn- und Wirtschaftsgebäude Feuer fängt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Der Schaden überschreitet laut erster Einschätzung der Polizei 200 000 Euro. Mögliche Brandursache könnte, so die Kriminalpolizei, eine defekte Lüftungsanlage gewesen sein.
Es ist 0.23 Uhr, als im Dorf die Sirene heult. Ein Nachbar hatte die Feuerwehr verständigt, nach seinen Angaben brennt es zu diesem Zeitpunkt in der Mitte des Saals. Wirt Robert Leher, der seit acht Jahren die beliebte Wirtschaft führt, ist zu diesem Zeitpunkt schon zu Hause. Er wohnt gut 500 Meter entfernt. „Gegen 12 Uhr nachts habe ich zugesperrt, bin ich sowie die Bedienungen nach Hause“, berichtet er am nächsten Tag, noch deutlich geschockt von dem Brand.
In der Nacht zuvor hat er hilflos mitansehen müssen, wie das Feuer bereits zu stark geworden war, um noch den gut 24 Meter langen Festsaal der Wirtschaft zu retten. Die neun Wehren aus Aholming, Buchhofen, Kirchdorf, Neusling, Osterhofen, Ottmaring, Penzling, Ramsdorf und Wallerfing schafften es aber zu verhindern, dass der Brand das nahe Maschinengebäude des Nachbarn und den Haupttrakt des Gastwirtschaftsgebäudes stärker beschädigte.


Eternitdach zusammengekracht


Donnerstagnacht, ein Uhr: Die Feuerwehren haben das brennende Gebäude weiträumig abgesichert. Bereits vor der Rathauskurve steht ein Feuerwehrauto. Am Bürgersteig schauen Nachbarn entsetzt auf das Geschehen. Die meisten sind in ihrer Nachtruhe gestört worden. Manche durch die Alarmierung, andere durch den Brand selber, da das Eternitdach unter lautem Krachen zusammenstürzt, später folgt der Dachstuhl.
Die Feuerwehrleute löschen sowohl von vorne, also vom Hof der Gastwirtschaft aus, als auch rückwärts vom Nachbargelände her. Da die Flammen auf das Haus übergreifen, rückt die Feuerwehr mit Atemschutz in das Wohnhaus vor. Durch ein rückwärtiges Fenster steigen Atemschutzträger aus Aholming in das Haus ein. Unter den Feuerwehrleuten und unter den Nachbarn fragt man sich, was wohl passiert sein mag: Die Buchhofener reagieren sensibel auf Brände. Immerhin hat es bereits drei größere Brände in den vergangenen fünf Jahren gegeben. Die Feuerwehr erledigt indes ihren Job „in einem mustergültigen Zusammenspiel der Wehren“, wie Kreisbrandrat Leopold Schmid nachher lobt. Glücklicher Zufall: Erst im Herbst 2005 hat es laut dem Kreisbrandrat eine Großübung auf dem Gelände des Wirtshauses gegeben. Die Feuerwehrler und ihre Führungskräfte kannten daher das Objekt schon genau.
Gegen 1.15 Uhr ist der Brand unter Kontrolle, um 1.35 Uhr heißt es endlich „Feuer aus“. Die Wasserversorgung aus dem Dorfbach und Hydranten: „ausreichend“ bescheinigt Schmid. Als sehr hilfreich habe sich der Einsatz der Drehleiter der Osterhofener Feuerwehr sowie von Wärmebildkameras erwiesen. „Wir konnten so sofort die Glutnester sehen“, berichtet der erfahrene Feuerwehrmann, der sich an eine Parallele erinnert. Vor 30 Jahren habe es in unmittelbarer Nachbarschaft im Gutshof Berger gebrannt - das Feuer sei sogar noch verheerender gewesen als jetzt beim Jägerwirt.
Für Gastwirt Robert Leher steht bereits fest, dass er den Saal wieder aufbauen wird. „Klar, auf alle Fälle“, sagt er. Ebenso wichtig ist jetzt für ihn, dass die entstandene zimmergroße offene Fläche im Dachstuhl des Wirtshauses rasch wieder geschlossen wird. Dann wird der Wirt auch wieder die Räume im vorderen Teil des Gasthauses vermieten. Dort haben in der Brandnacht vier Fassadenbauer geschlafen, die sich zum Glück rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.


Frauenbund feierte noch eine Stunde vorher


Unter einer schützenden Hand standen auch zirka 150 Mitglieder des Frauenbunds. Nach der Bezirksmaiandacht des Dekanats Osterhofen in der Buchhofener Pfarrkirche „St. Laurentius“ hatten sie sich beim Jägerwirt getroffen, unter anderem mit einem Theaterstück einen vergnüglichen Abend verbracht. Gegen 23.45 Uhr machten sich die Frauen auf den Heimweg, ohne etwas vom späteren Brand zu ahnen.
Am nächsten Tag liegen dort, wo gestern die Frauen noch munter geratscht und gefeiert haben, verkohlte Holzbalken. Die Scheiben sind zersplittert, aus den Trümmern ragen Stuhlbeine hervor, auch ein Stückchen Vorhang ist zu sehen. Der Saal ist komplett niedergebrannt, lediglich die dicken Außenmauern haben stand gehalten. Auf dem Hof liegen kaputte Dachziegel, ein lädierter Fensterstock lehnt an der Hauswand.
Bis zu 1000 junge Leute lassen es sich beim Jägerwirt bei Feten wie dem Landjugendball oder der Halloweenparty Jahr für Jahr gut gehen, feiern im Wirtshaus und im angrenzenden großen Hof. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn das Feuer bei einer solchen Feier ausgebrochen wäre.


Betrieb soll rasch
weiter gehen


Für Gastwirt Robert Leher ist jetzt entscheidend, dass der Betrieb so rasch wie möglich weiter geht. „In ein, zwei Tagen wollen wir das Wirtshaus wieder öffnen.“ Gestern hat ein Zimmereiunternehmen aus Buchhofen begonnen, den beschädigten Teil des Wirthausdachstuhls zu reparieren.
Als mögliche Brandursache nannte gestern die Kriminalpolizei einen Defekt in der Lüftungsanlage, so die erste Analyse vor Ort. Der Brandherd wird im Dachgeschoss angenommen.


Osterhofener Zeitung, 07.12.2006:

 

Kein Brand, nur starke Rauchentwicklung im Ofen


Eine aufmerksame Nachbarin in Niederpöring hat am Dienstag gegen 11 Uhr die Polizei wegen starker Rauchentwicklung aus der Nachbarwohnung verständigt. Die alarmierten Wehren aus Nieder- und Oberpöring sowie aus Aholming mussten aber keinen Brand löschen, da sich das Feuer in einem Holzofen befand. Da der Ofen unfachmännisch angeheizt wurde, war starker Rauch entstanden. Mit einem Drucklüfter befreite die Feuerwehr die verqualmte Wohnung vom dichten Rauch.


Plattlinger Anzeiger, 16.05.2006:

Truppführer erfolgreich ausgebildet:

Lehrgang bei FFW Aholming

Aholming. Mit Erfolg hatten 14 Teilnehmer aus verschiedenen Orten einen Truppführerlehrgang im Feuerwehrgerätehaus Aholming absolviert. An der Zeugnisverteilung nahmen auch Kreisbrandinspektor Klaus Heller und Bürgermeister Herbert Apfelbeck teil. Zehn der Teilnehmer konnten sogar mit „sehr gut“ abschließen. Kreisbrandmeister Konrad Seis, der den Lehrgang durchführte, lobte die guten Leistungen der Feuerwehrkameraden ebenso wie Kreisbrandinspektor Klaus Heller. Heller würdigte die Bereitschaft der Feuerwehrler, sich weiterzubilden und dadurch für die Aufgaben der Feuerwehr gut gerüstet zu sein. Zudem bedankte er sich bei Bürgermeister Herbert Apfelbeck und dem Aholminger Kommandanten Martin Harlander dafür, dass der Kurs im Schulungsraum des Aholminger Feuerwehrhauses stattfinden konnte. Apfelbeck unterstrich, dass den Feuerwehrleuten wesentlich mehr an Ausbildung und Leistung abverlangt werde als noch vor Jahrzehnten.
Teilgenommen hatten Rupert Harlander, Johann Jungtäubl (bestes Ergebnis), Michael Jungtäubl, Tobias Vogl (alle FFW Aholming); Sebastian Friedenberger, Katja Stopfinger, Stefan Zillinger (alle FFW Künzing); Manuel Osner, FFW Neusling, Christian Bauer, FFW Neutiefenweg; Peter Altmann, Philipp Altmann, Stefan Scholler, Roman Zettl und Florian Voit (alle FFW Pielweichs).
Der Truppführerlehrgang beinhaltet Unterweisungen zum Löschen, Informationen über gefährliche Stoffe, Fahrzeugkunde, Schutzkleidung und Atemschutz. Besprochen werden außerdem Rechtsgrundlagen und Organisation der Feuerwehr sowie Technische Hilfeleistung und Löschwasserversorgung. Ein breites Thema sind die Gefahren an der Einsatzstelle. Über die Erstmaßnahmen am Unfallort wurden die Lehrgangsteilnehmer von Stefan Ruschitschka vom BRK aufgeklärt. In diesem Zusammenhang wurde die gute Zusammenarbeit und Vernetzung aller Einsatzkräfte als notwendige Voraussetzung für erfolgreiche Hilfeleistungen genannt.


Plattlinger Anzeiger, 18.04.2003:

LEBENSGEFÄHRLICHE VERLETZUNGEN

hatte ein 18-jähriger Aholminger bei einem Unfall auf der Kreisstraße DEG 29 am Mittwoch gegen 18.15 Uhr davongetragen. Der 18-Jährige war auf Höhe des neuen Industriegebietes nach rechts von der Straße abgekommen, das Fahrzeug setzte auf der Böschung auf, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Der junge Mann wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mit dem Rettungswagen wurde er in das Klinikum Deggendorf eingeliefert. Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von rund 10 000 Euro, die Kreisstraße war für etwa eine Stunde gesperrt. Am Einsatzort waren die Feuerwehren Aholming und Plattling. 


Plattlinger Zeitung, 11.01.2002:

Wehr löschte brennendes Auto

 

Aholming. Auf der B 8 in Höhe Thannet geriet am Mittwochmorgen gegen 4.50 Uhr das Auto einer Osterhofenerin in Brand. Dabei brannte die linke Hinterseite aus. Ursache war vermutlich ein Defekt an der Auspuffanlage. Die Feuerwehr Aholming löschte die Flammen.


Osterhofener Zeitung, 28.12.2001:

 

Glatteis: Fünf Verletzte auf der Bundesstraße 8

 

Aholming. Fünf Personen wurden bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag auf der B 8 zum Teil schwer verletzt. Ein Autofahrer aus Moos, der in Richtung Langenisarhofen unterwegs war, kam bei der "Schwarzwöhrbrücke" (Gde. Aholming) auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern. Nachdem er mit seinem Pkw gegen die Leitplanke gekracht war, prallte er frontal mit zwei entgegenkommenden Autos zusammen. Der Unfallverursacher, seine beiden Mitfahrer sowie eine Frau aus Aholming wurden schwer verletzt ins Plattlinger Krankenhaus eingeliefert. Zwei weitere Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt. Laut Polizei entstand ein Gesamtschaden von 40 000 Mark. Die B 8 musste im Unfallbereich für gut eineinhalb Stunden total gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Moos und Aholming.


Osterhofener Zeitung, 07.11.2001:

Martin Harlander neuer Kommandant

Führungswechsel bei der FFW Aholming - Bisheriger Kommandant Richard Riedl wird Stellvertreter

 

Aholming. Einen Führungswechsel gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr anläßlich der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, die am Samstagabend im Gasthaus Karg stattfand. Erster Kommandant ist nun Martin Harlander. Zum Stellvertreter wurde der bisherige erste Kommandant, Richard Riedl, gewählt. Aus Gesundheitsgründen hatte er das Amt des ersten Kommandanten zur Verfügung gestellt.
Ein von Pfarrer Jakob Winklhofer zelebrierter Gedenkgottesdienst für verstorbenene Mitglieder ging der Jahreshauptversammlung voraus. FFW-Vorsitzender Martin Betzinger begrüßte zu der Versammlung besonders Altbürgermeister Alfred Weichselgartner, Bürgermeister Herbert Apfelbeck und einige Gemeinderäte, Kreisbrandmeister Anton Weber, Fahnenmutter Claudia Betzinger sowie die Frau des Kommandanten, Andrea Riedl.
Über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr informierte Kommandant Riedl in einem umfassenden Tätigkeitsbericht. Insgesamt hatte die Freiwillige Feuerwehr 27 Einsätze zu verzeichnen, davon waren 19 technische Hilfeleistungen, sechs Brände, eine Sicherheitswacht und ein Fehlalarm. Außerdem waren 32 Übungen abgehalten worden. Im Feuerwehrhaus in Aholming waren auch die Truppmannschulung und der Jugendwissenstest rechts der Donau durchgeführt worden. Zusammen hatten die Feuerwehrleute 304 Einsatz- und 544 Übungsstunden geleistet. Die Aholminger Feuerwehr verfügt derzeit über 26 ausgebildete Atemschutzgeräteträger.
Seine zwölfjährige Amtszeit hatte Riedl in Einsätzen, Übungen und Stunden zusammengefasst. Innerhalb der zwölf Jahre hatte er 3184 Einsatz- und 4822 Übungsstunden geleistet. Dazu kamen noch unzählige Stunden für die Jugendausbildung, für gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse, für Schulungen und Material- und Gerätepflege. Riedl dankte allen Kollegen, Kreisbrandmeister Anton Weber sowie der Gemeinde für die Unterstützung, die er in den zwölf Jahren seiner Amtszeit als Kommandant erfahren hatte. Sein Amt zur Verfügung stellte auch Kassier Johann Wolf. Er hatte die Kasse der Freiwilligen Feuerwehr Aholming 30 Jahre lang geführt und erhielt für seinen letzten Kassenbericht verdienten Beifall. Betzinger dankte ihm mit einer Urkunde und der Ernennung zum Ehrenkassier. Wolf sicherte dem Feuerwehrverein auch weiterhin seine Unterstützung in organisatorischen Dingen zu.
Die anschließende Neuwahl, die von Bürgermeister Herbert Apfelbeck geleitet wurde, erbrachte folgendes Ergebnis. Die Aktiven werden künftig von Martin Harlander als erstem Kommandanten geführt. Zweiter Kommandant ist Richard Riedl: Beim Feuerwehrverein gab es wenig Veränderungen. Martin Betzinger bleibt erster Vorsitzender ebenso wie sein Stellvertreter Anton Forster. Das Amt des Kassiers übernimmt nun Gerhard Müller. Schriftführer und Gerätewart ist Peter Kraut. Günter Kraut wurde zum EDV-Beauftragten
gewählt. Als Vertrauensmann fungiert Bernhard Weigl junior. Markus Hauzenberger und Alfons Unverdorben übernehmen das Amt der Jugendwarte. Armin Zitzelsberger und Martin Obermaier wurden zu Atemschutzbeauftragten gewählt. Die Kasse wird künftig von Rupert Harlander und Walter Lobe geprüft. Als Fähnrich stellten sich Hans Jungtäubl, Oliver Feuerhelm und Peter Kraut zur Verfügung. Einstimmig beschloss die Versammlung, den Jahresbeitrag auf sechs Euro umzustellen.
Bürgermeister Herbert Apfelbeck dankte in seiner Ansprache der Feuerwehr für ihre Leistungen und strich die ständig steigenden Anforderungen an die Ausbildung der Feuerwehrleute heraus. Ein Grußwort sprach auch Kreisbrandmeister Anton Weber, der sich bei Richard Riedl für die gute Zusammenarbeit bedankte. Er betonte, Riedl übergebe ein wohl bestelltes Haus. Unter Wünsche und Anfragen wurde über die Möglichkeit eines Familien- Ski-Ausfluges in die Flachau diskutiert. Bei entsprechender Nachfrage würde Richard Riedl die Organisation übernehmen. Kurz wurde auf die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges eingegangen. Im Laufe des November wird sich der Gemeinderat bei einer Vorführung über die Unterschiede eines LF 8 und LF 16 informieren.


Plattlinger Anzeiger, 13.07.2001:

Fritierfett fing Feuer 50 000 Mark Schaden

 

Tabertshausen. Einer Hausfrau aus Tabertshausen unterlief am Mittwoch gegen 13.45 Uhr ein folgenschwerer Irrtum: Sie hatte Kartoffeln aufgesetzt, versehentlich aber eine andere E-Herd-Platte eingeschaltet, auf der Fritierfett im Topf war. Anschließend begab sie sich in einen Nebenraum. Nach etlichen Minuten bemerkte die Frau Fettgeruch und eilte in die Küche. Dort brannte bereits das Fritierfett und die Flammen hatten auf, die Küchenmöbel übergegriffen. Eigene Löschversuche schlugen fehl. Die Feuerwehren Neutiefenweg, Tabertshausen, Aholming und Plattling konnten Schlimmeres verhindern und den Brand löschen. Es entstand kein Gebäudeschaden. Der Schaden am Mobiliar beträgt rund 50 000 Mark.


Osterhofener Zeitung, 26.05.2001:

Wohnhausbrand: 300 000 DM Schaden
Die Brandursache steht noch nicht fest

Drei Feuer innerhalb von sieben Wochen - Rund 100 Wehrmänner im Großeinsatz - Kripo Straubing ermittelt

Buchhofen. Sachschaden von rund 300 000 DM entstand nach Schätzungen der Polizei beim Brand eines Wohnhauses in Buchhofen am Mittwochabend. Die Brandursache steht noch nicht fest - die Kripo Straubing hat die Ermittlungen aufgenommen.
Für rund 100 Feuerwehrleute der Wehren aus Buchhofen, Osterhofen, Ottmaring, Kirchdorf, Ramsdorf, Neusling, Penzling und Aholming war am Mittwochabend die Übertragung des Europa-Cup-Endspieles gelaufen. Fast exakt zum Spielbeginn löst die Polizeiinspektion Plattling Alarm aus.
Mit der Löschwasserversorgung hatten die Wehren keine Probleme. Es wurde in Hydrant in der Nähe der Brandstelle angezapft und auch das Wasser eines Swimmingpools zum Löschen verwendet, teilte Buchhofens Kommandant Josef Bauer mit, der die Einsatzleitung hatte.
Die Eigentümer, die Familie S. aus Buchhofen, waren gegen 20.30 Uhr vom Einkaufen nach Hause gekommen und damit beschäftigt, die Einkäufe zu verstauen, als die Ehefrau Brandgeruch bemerkte. Der Ehemann tat dies aber ab: "Da wird ein Nachbar grillen", war seine Antwort. Als die Familie noch mit dem Verstauen der Einkäufen beschäftigt war, hat ein der Ehefrau völlig fremder Mann an der Haustür geklingelt und mitgeteilt, der Dachstuhl des Wohnhauses brenne.
Dann wurde die Feuerwehr alarmiert, die sofort mit zahlreichen Fahrzeugen und rund 100 Wehrmännern ausrückte. Die Wehren hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Allerdings dürfte auch der Wasserschaden im Haus beträchtlich sein. Die Zimmer im Dachgeschoss des Hauses sind ausgebrannt.
Die Kriminalpolizei Straubing hat die Ermittlungen um die Brandursache aufgenommen. Wie zu erfahren war, geht die Polizei davon aus, dass der Brand im Dachgeschoss, bzw. im Nebengebäude des Hauses ausgebrochen ist. Die Ursache steht aber noch fest.
Feuerwehrleute, die als erste am Brandort waren, erklärten, mit am stärksten habe es in dem Bereich neben der Garage gebrannt, wo eine kleine Werkstatt eingerichtet war.
Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 300 000 DM geschätzt. Die fünfköpfige Familie ist inzwischen bei Verwandten in Plattling untergekommen.


Osterhofener Zeitung, 09.04.2001:

Technischer Defekt: Stadl brennt
bis auf die Grundmauern nieder
180 Feuerwehrleute im Einsatz - Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden

Buchhofen. Großeinsatz für 170 Feuerwehrleute am Donnerstagabend gegen 22 Uhr in Buchhofen: Der Stadl im Anwesen Georg Laurer in Buchhofen ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Ursache ist vermutlich ein technischer Defekt. Der Sachschaden wird von der Polizei auf mindestens 100 000 DM geschätzt.

Aus zunächst nicht geklärter Ursache war in der Scheune des Anwesens Laurer, die an das Wohnhaus angebaut ist, ein Feuer ausgebrochen. Der Stadl, der früher auch eine Stallung enthielt, war zum Teil zu Garagen umgebaut worden.
180 Feuerwehrleute der Wehren Buchhofen, Ramsdorf, Neusling, Penzling, Ottmaring, Kirchdorf, Osterhofen, Aholming, Plattling und Wallerfing nahmen laut Kreisbrandinspektor Klaus Heller die Brandbekämpfung auf. Probleme mit der Wasserversorgung gab es keine. Der Grund: Der Herzogbach führt unmittelbar am Brandort vorbei.
Die Feuerwehrleute hatten aber mit anderen Problemen zu kämpfen: Der zum Zeitpunkt des Brandes kräftige Wind fachte das Feuer immer wieder an. "Auch der Funkenflug Richtung Gasthaus Kreipl hat uns große Sorgen bereitet," stellte Klaus Heller fest.
Dank des konzentrierten Einsatzes der Feuerwehren, die Einsatzleitung lag in Händen von Buchhofens Kommandant Josef Bauer, konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden. Kreisbrandinspektor Heller: "Insbesondere im Bereich des Dachbodens wurde es gefährlich. Feuerwehrleute - ausgerüstet mit schwerem Atemschutz - gingen auf dem Dachboden des Wohnhauses zum Innenangriff über und löschten die Glutnester."
Ein Raub der Flammen wurden auch acht bis zehn Ster Brennholz, die in der Scheune lagerten. Da in diesem Bereich die Flammen immer wieder aufloderten, wurde ein Bagger zur Brandstelle beordert, mit dem das aufgeschichtete Holz abgetragen wurde. Anschließend konnten die Feuerwehrleute die Glutnester einfacher löschen.
Die Kriminalpolizei Straubing hat noch in der Nacht die Ermittlungen um die Brandursache aufgenommen. Wie Polizeisprecher Klaus Pickel mitteilte, wurde die Brandstelle am Freitag von Beamten der Kripo Straubing und einem Gutachter des Landkriminalamtes nochmals untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technische Defekt die Brandursache sei. Genauere Untersuchungen sind noch im Gange.
Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 100 000 DM geschätzt.


Osterhofener Zeitung, 09.04.2001:

Großbrand in Neubachling verursacht 500 000 DM Schaden – Ursache noch unklar
Leerstehendes Anwesen brennt bis auf die Grundmauern nieder

Wallerfing. Sachschaden von rund 500 000 DM ist beim Brand eines leerstehenden landwirtschaftlichen Anwesens in der Nacht von Freitag auf Samstag in Neubachling, Gemeinde Wallerfing, entstanden. Dies teilte die Polizeidirektion Straubing mit. Die Ursache für das Feuer steht noch nicht fest. Noch in der Nacht zum Samstag hat die Kriminalpolizei Straubing die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 1.30 Uhr am Samstag waren die Feuerwehren aus Wallerfing, Ramsdorf, Neusling und Plattling alarmiert worden. Dazu kamen noch die Wehren aus Osterhofen, Eichendorf, Aholming und Oberpöring, teilte Kreisbrand-Inspektor Klaus Heller mit. Rund 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass das zum Teil aus Holz gebaute Wohnhaus, der angrenzende Stall und zwei Nebengebäude bis auf die Grundmauern nieder brannten. Bei dem Einsatz am Samstag zeigte sich auch, dass die bisherige Wallerfinger Wasserversorgung das Löschwasser nicht in dem erforderlichen Umfang bereitstellen kann. Heller: ”Wir haben mit den Tanklöschfahrzeugen der Wehren Osterhofen und Plattling einen Pendelverkehr eingerichtet. Die Gemeinde Wallerfing hat nämlich vor rund zehn Jahren in dem hügeligen südlichen Gemeindebereich Löschwassertanks angelegt. Von diesen und von einem Hydranten in Wallerfing wurde Löschwasser nach Neubachling gekarrt. Allmählich bekamen wir die Lage in den Griff.” Noch in der Nacht zum Samstag wurde ein Bagger an die Brandstelle beordert. Mit dem schweren Gerät wurde einsturzgefährdete Wände von Gebäuden eingedrückt. Die Mitglieder der Wallerfinger Feuerwehr hielten die ganze Nacht über Brandwache. Am Samstag Vormittag wurden ebenfalls mit Hilfe eines Baggers weitere einsturzgefährdete Wände und der Kamin im Wohnhaus eingedrückt. Das Anwesen in Neubachling war geraumer Zeit von einem Ehepaar aus Miesbach in Oberbayern gekauft worden. Die neuen Besitzer verbrachten immer wieder ein Wochenende in der Gemeinde Wallerfing und wollten Zug um Zug das alte Anwesen sanieren. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand auf dem Hof.


Plattlinger Anzeiger, 01.05.2000:

15000 Mark Schaden bei Brand in Werkstätte

Aholming. Am Freitag gegen 11.50 Uhr brach in einer Werkstätte am Dangl-Weiher Feuer aus. Als ein Arbeiter einen Schneidbrenner entzünden wollte, gab es plötzlich eine Explosion und der Schlauch stand, in Flammen. Die Feuerwehren Aholming, Tabertshausen, Neutiefenweg und Plattling hatten den Brand bald unter Kontrolle. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von rund 15 000 Mark. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt beziehungsweise ein Materialfehler.


Plattlinger Anzeiger, 21.10.1998:

Vorfahrt mißachtet: zwei Verletzte
Unfall an Tabertshausener Kreuzung mit 45000 Mark Schaden

Plattling/Tabertshausen. Zwei Verletzte und 45000 Mark Sachschaden sind das Resultat eines Unfalls, der sich gestern gegen 9.30 Uhr an der Tabertshausener Kreuzung ereignete. Eine 60jährige Hausfrau aus der Gemeinde Aholming mißachtete mit ihrem Auto die Vorfahrt einer 55jährigen Krankenpflegerin aus der Gemeinde Wallerfing.
Diese wollte mit ihrem Auto von Wallerfing in Richtung Plattling auf der Staatsstraße fahren. Durch den Zusammenstoß wurden beide Personen leicht verletzt. Die 55jährige Frau wurde vom Roten Kreuz ins Kreiskrankenhaus Plattling eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 45000 Mark. Die Fahrbahn wurde durch die Feuerwehren Tabertshausen und Aholming gereinigt. Diese übernahmen auch die Verkehrsregelung an der Unfallstelle.


Plattlinger Anzeiger, 29.07.1998:

Auto von der Fahrbahn geschoben
Maler fuhr auf vor ihm fahrenden Pkw auf - 4000 Mark Schaden

Tabertshausen. Regelrecht ausgehoben wurde das Auto eines Polen am Montag gegen 18 Uhr bei einem Unfall bei Tabertshausen. Ein l9jähriger Maler aus der Gemeinde Wallerfing hatte auf der Staatsstraße 2124 auf Höhe der Abzweigung bei der Hühnerfarm übersehen, daß ein polnischer Autofahrer sein Fahrzeug nach der Abzweigung zur Hühnerfarm abbremste; Da der Mäler zu schnell unterwegs war, fuhr er auf das Auto des Polen auf, das sich dadurch überschlug und auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Da alle Fahrzeuginsassen angeschnallt waren, wurde niemand verletzt.
Bei dem polnischen Autofahrer bestand Verdacht auf Trunkenheit, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen mußte. An seinem Auto entstand Totalschaden in Höhe von rund 1000 Mark, an dem Fahrzeug des Malers beträgt der Schaden etwa 3000 Mark. Die Feuerwehren aus Aholming und Tabertshausen räumten die Unfallstelle und banden das ausgelaufene Öl und Benzin.


Plattlinger Anzeiger, 10.11.1997:

Fischerhütte brannte vollständig aus

Aholming. Vollständig ausgebrannt ist am Samstag abend eine Fischerhütte neben den Kiesweihern bei den Aholminger Weihern. Kurz nach 18 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, daß eine leerstehende Hütte bei den Kiesweihern von Donau-Kies brennt. Die Feuerwehren von Plattling, Aholming und Umgebung waren schnell vor Ort, so daß das Feuer bald unter Kontrolle war. Dennoch brannte die Hütte vollständig nieder, der Sachschaden beläuft sich auf rund 20000 Mark. Die Brandursache ist noch unbekannt.


Osterhofener Zeitung, 27.06.1995:

Ein Dank
Vorbildlicher Einsatz

Wallerfing. In der letzten Gemeinderatssitzung dankte Bürgermeister Rudolf Stockner allen Feuerwehren, die beim Hochwassereinsatz vertreten waren. Insbesondere den Wehren  Wallerfing, Neusling und Ramsdorf, aber auch den Nachbarwehren Oberpöring, Aholming, Tabertshausen und Neutiefenweg.


Osterhofener Zeitung, 27.07.1994:

Schnell gelöscht
Weizenstroh in Flammen

Aholming. Ein heißgelaufenes Lager am Hecksler eines Mähdreschers ist nach den Ermittlungen der Polizei die Ursache, daß am Montag gegen 18.45 Uhr auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern das Stroh verbrannte. Die Feuerwehr Aholming hatte die Flammen schnell gelöscht. Es entstand geringer Schaden.


Osterhofener Zeitung, November 1990:

Wehr Aholming ist nun zum Stützpunkt ausgebaut worden
Die größte Wehr im Bereich von Kreisbrandmeister Weber

Aholming. "Mit Stolz und Zuversicht", so nannte es Vorsitzender Herbert Apfelbeck, könne die Feuerwehr in das neue Jahr gehen. Kommandant Richard Riedl, seit einem Jahr im Amt, betonte in seinem Tätigkeitsbericht, daß die Wehr Aholming nach der Erstellung des neuen Alarmplanes Stützpunkt-Feuerwehr für den oberen Bereich geworden sei; dies trete ab 1. Januar 1991 in Kraft. "Wir bringen die technischen Voraussetzungen dafür mit und verfügen auch über junge Leute", stellte der Kommandant fest. Die Meldeempfänger werden von der Gemeinde auf die erforderliche Anzahl aufgestockt. [...]
Kommandant Richard Riedl konnte von einer umfangreichen Tätigkeit berichten. Neben Funk- und Atemschutzübungen, Gemeinschaftsübungen, Übungen im Rahmen der Feuerschutzwoche, mußte zu einem Flächenbrand in der Schuttdeponie, zu drei Bränden und zwei Verkehrsunfällen ausgerückt werden. Insgesamt 41 Posten hatte der Kommandant auf seiner Liste. Viel wurde auch für den Nachwuchs getan; für den einige eigene Übungen und ein Wissenstest veranstaltet worden waren.
Die Feuerwehr Aholming verfügt über 25 Feuerwehranwärter und insgesamt 60 Aktive. Als Stützpunktwehr hat sie ab 1. Januar besondere Aufgaben wahrzunehmen und rund um die Uhr einsatzbereit sein. Nach dem neuen Alarmplan muß bei Alarmstufe I Aholming allein ausrücken, bei Alarmstufe II die drei Wehren aus der Gemeinde (Aholming, Tabertshausen, Penzling). Die Atemschutzträger sind für die neue Aufgabe gut ausgerüstet und ausgebildet. Der Kommandant schlug vor, zusätzlich noch einen Erste-Hilfe-Kurs zur Herz-Lungen-Beatmung zu besuchen. Die Zahl der Meldeempfänger wird von der Gemeinde auf ein Dutzend aufgestockt; damit können alle wichtigen Posten in der Feuerwehr immer in Alarmbereitschaft sein.


 

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